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Dual Master Karlsruhe - Grenoble

FAQ

Auf dieser Seite haben wir versucht, die häufigsten Fragen zusammenzutragen und zu beantworten. Sollte dennoch etwas unklar bleiben, bitten wir um Benachrichtigung per Mail an Thomas Zwick.

Verlängert sich durch die Teilnahme am Dual-Master das Studium?
Nein, die Besonderheit des neuen Dual-Master-Programms ist, dass die nationale Regelstudienzeit eingehalten wird. Das bedeutet konkret eine Ausbildungszeit von 3 Jahren Bachelor plus 2 Jahren Master für die deutschen Studierenden, und eine Ausbildungszeit von 2 Jahren Classes Préparatoires und 3 Jahren Grandes Ecoles für die französischen Studierenden.


Welche Vertiefungen sind möglich?
Für die französischen Studierenden, die nach Karlsruhe kommen, sind alle Mastermodelle der Fakultät für Elektrotechnik grundsätzlich wählbar.
Die deutschen Studierenden folgen während ihres ersten Studienjahres in Grenoble (B5/B6) dem verbindlichen Studienplan der Phelma. Im siebten Semester (M1) werden sie einer sog. Filière zugeordnet. Das entspricht in etwa den deutschen Vertiefungsrichtungen, mit dem Unterschied, dass für jede Filière ein verbindlicher Studienplan existiert. Die wählbaren Filières sind PNS (Physik/Nanowissenschaften), SICOM (Signalverarbeitung, Kommunikation und Multimedia) und SEI (Integrierte elektronische Systeme) Für ein reibungsloses Studium, das den Erwartungen, Interessen und Neigungen des Studierenden entspricht, sollte die Wahl der Vertiefung unbedingt vor dem Auslandsaufenthalt mit dem Programmverantwortlichen abgesprochen werden.


Kann man eine Modellrichtung studieren, die von Phelma nicht abgedeckt wird?
Bestimmte Modelle werden nicht von den teilnehmenden Filières PNS, SICOM, SEI abgedeckt bzw., bestimmte Fachrichtungen, so zum Beispiel Energietechnik oder Regelungstechnik, werden gar nicht von Phelma angeboten. Interessierte Studierende sollten sich trotzdem mit Professor Zwick in Verbindung setzen. Es besteht eventuell die Möglichkeit, die Kooperation auf die anderen Ecoles des Grenoble INP auszudehnen, auch wenn zum heutigen Zeitpunkt noch keine feste Vereinbarung existiert.


Wie viele Plätze sind jährlich vorhanden?
Pro Jahr werden jeweils fünf Studierende in Karlsruhe und Grenoble zugelassen.


Werden zusätzliche Studiengebühren erhoben?
Studiengebühren entstehen während des gesamten Studiums und insbesondere auch während der Auslandsphase nur an der Heimathochschule.


Werden Stipendien für das Programm vergeben?
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann noch nicht bestätigt werden, dass alle Studierenden des Programms ein Stipendium erhalten werden. Eine entsprechende Programmförderung durch die Deutsch-Französische Hochschule ist aber beantragt.


Wie funktioniert das mit der Bachelorarbeit?
Im Zeitraum der Bachelorarbeit (B6) befindet sich der deutsche Studierende in Grenoble. Da die französische Ausbildung keine Bachelorarbeit vorsieht, stellt diese eine zusätzliche Leistung des deutschen Studierenden in B6 dar. Allerdings sind alle französischen Studierenden verpflichtet, zwischen ihrem ersten und zweiten Jahr ein (kurzes) Praktikum in der Industrie oder an einem der Institute zu absolvieren. In diesem Rahmen kann die Bachelorarbeit geschrieben werden, das Praktikum wird gegebenenfalls verlängert (Zeitraum Anfang Juni – Anfang September). Die Arbeit kann auf Deutsch oder französisch geschrieben werden und wird in Frankreich bewertet. Der Vortrag findet in Frankreich im Beisein des Programmbeauftragten statt.


Wann wird der Bachelor vergeben?
Der deutsche Bachelor of Science wird in Karlsruhe vergeben, sobald der in Grenoble ausgestellte Notenauszug, welcher das erfolgreiche Studium in B5 und B6 bescheinigt, bei der Fakultät eingeht und darüberhinaus die Bachelorarbeit angenommen und (von französischer Seite) bewertet ist.


Wie wird das Studium in Karlsruhe fortgesetzt?
Die deutschen Studierenden kehren zum 8. Semester nach Karlsruhe zurück und studieren entsprechend ihrer Modellwahl im Masterstudiengang weiter. In jedem Mastermodell gibt es feste Wahlpflichtfächer, die nach der Rückkehr des Studierenden gehört werden müssen. In Einzelfällen entscheidet der Modellberater, welche der Fächer aus Grenoble anerkannt werden können und welche in Karlsruhe nachgeholt werden müssen. Dies sollte möglichst vor dem Auslandsaufenthalt geklärt werden.


Wo und wann findet das Industriepraktikum statt?
Das Industriepraktikum von mindestens 13 Wochen ist im Master-Studiengang am KIT verpflichtend und üblicherweise für das 9. Semester (M3) vorgesehen. Bezüglich des Zeitpunktes besteht jedoch keine feste Regelung. Es ist daher genauso gut denkbar, dass ein deutscher Programmteilnehmer seinen Aufenthalt in Grenoble bis in das 8.Semester verlängert (M2), falls sich dort eine interessante Möglichkeit zum Praktikum bietet. Genauso steht dem französischen Teilnehmer der Weg offen, das Industriepraktikum in der deutschen oder der französischen Industrie zu absolvieren.


Dürfen ausländische Studierende am Dual-Master-Programm teilnehmen?
Jeder Studierende, der in den ersten drei Semestern des Bachelors Elektrotechnik und Informationstechnik am KIT eingeschrieben ist und darüber hinaus einen Masterabschluss am KIT anstrebt, kann sich für das Dual-Master-Programm bewerben. Dies gilt ausdrücklich auch für Studierende, die weder die deutsche noch die französische Staatsbürgerschaft besitzen.


Wann muss man sich bewerben?
Die Auswahl der Studierenden erfolgt Ende Februar für das darauffolgende Wintersemester. Der Bewerbungsschluss ist daher üblicherweise der 15. Februar (in Ausnahme kann die Frist verlängert werden). Interessierte Studierende sollten so früh wie möglich zum Beratungsgespräch mit Professor Zwick kommen.


Was ist der geforderte Notendurchschnitt?
Es gibt keinen festen geforderten Notendurchschnitt. Im Sinne der Studierenden selbst werden die Kandidaten nur zugelassen, wenn sie in ihrem bisherigen Studium gezeigt haben, dass sie fachlich geeignet sind. Dabei ist insbesondere die folgende, wichtige Vorraussetzung für das Programm zu beachten: alle im Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik für die ersten 4 Semester vorgesehenen Prüfungen müssen innerhalb der 4 Semester bestanden sein. Es können demnach nur Bewerber zugelassen werden, bei denen eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass sie obiges schaffen werden. Ebenso wichtig ist die persönliche Motivation der Bewerber. Deshalb sollte vor allem auch das Motivationsschreiben mit besonderer Aufmerksamkeit verfasst werden, so dass deutlich wird, welche Vorstellungen und persönlichen Ziele der Bewerber mit dem Programm verbindet.


Gibt es eine sprachliche Vorbereitung?
In Karlsruhe gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich auf den Auslandsaufenthalt in Frankreich vorzubereiten. Neben den Kursen des Sprachenzentrums, die teilweise gezielt auf das Auslandsstudium vorbereiten, bietet auch das KIT DeFI in Zusammenarbeit mit dem Centre Culturel Franco-Allemand in Karlsruhe verschiedene Kurse an. Darüberhinaus können interessierte Bewerber wie auch alle anderen Studierenden an einem Tandem-Sprachaustausch teilnehmen oder über das Akademische Auslandsamt in Kontakt mit internationalen Studierenden treten.


Muss man einen Nachweis der Sprachkenntnisse für Studierende anderer Hochschulen erbringen?
Im Gegensatz zur DSH-Prüfung, die für alle ausländischen Studierenden Pflicht ist, die einen deutschen Abschluss anstreben, gibt es für die deutschen Studierenden in Grenoble keine Pflichtprüfung. Für die französischen Teilnehmer findet die DSH-Prüfung im März nach ihrer Ankunft in Karlsruhe statt.


Gibt es die Möglichkeit zur Promotion?

Sowohl der Karlsruhe Master of Science als auch das französische Diplôme d’ingénieur (Master 2 Recherche) berechtigen jeweils zur Promotion. In der Vergangenheit war es durchaus keine Seltenheit, dass ein Absolvent mit doppeltem Abschluss im Nachbarland promoviert hat.


Muss man sich um Zimmer selbst kümmern?
In Grenoble gestaltet sich die Zimmersuche ähnlich schwierig wie in Karlsruhe, wobei die Preise deutlich über den gewohnten liegen. Phelma und KIT können leider keine Zimmer vermitteln, Informationen über die jeweiligen Anlaufstellen erteilen aber die Programmbeauftragten oder das KIT DeFI.